Rente für Seniorinnen und Senioren - Seniorinnen Senioren Tipps, Rat und Forum

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Rente für Seniorinnen und Senioren

Rente

Das Thema Renten interessiert alle. Die einen, weil sie die Renten mit ihren Beiträgen finanzieren, die anderen, weil sie von der Rente leben. Das ist der Inhalt des sogenannten Generationenvertrags: Die arbeitende Generation zahlt mit ihren Beiträgen an die Rentenversicherung die Renten derer, die nicht mehr arbeiten und verläßt sich darauf, daß die nachfolgenden Generationen für ihre Rente aufkommen werden. Da die Zahl der Rentner aber ständig wächst, die der arbeitenden Menschen aber abnimmt, stellt sich die Frage, wie lange der Generationenvertrag noch hält.In den letzten Jahren haben immer mehr ältere Menschen gemeinsam mit ihren Arbeitgebern die Möglichkeit zur Frühverrentung genutzt. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber konnte ein Mitarbeiter etwa mit 57 Jahren entlassen werden und, bis zu 32 Monate lang Arbeitslosengeld plus Zuschuß der Firma kassieren und schließlich mit 60 Jahren in den vorgezogenen Ruhestand treten. Dieser Vorschlag hat zwar die Kassen der Bundesanstalt für Arbeit ent-, die der Rentenversicherungen aber belastet. Darum schlägt das Arbeits- und Sozialministerium jetzt ein Modell zur Altersteilzeit vor: älteren Arbeitnehmern wird die Möglichkeit geschaffen, für die Hälfte des bisherigen Gehalts nur noch halb so lang zu arbeiten. Stellt die Firma dafür einen Berufseinsteiger oder einen Arbeitslosen an, zahlt das Arbeitsamt noch einmal bis zu 20 Prozent hinzu und übernimmt außerdem bis zu 90 Prozent der Rentenversicherungsbeiträge. Die Grenze für die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und Altersteilzeitarbeit soll schrittweise angehoben werden.
Wer 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, erhält im Ruhestand im Durchschnitt 1000 Euro. Da sind diejenigen in einer glücklichen Lage, die neben der Rente oder Pension noch auf weitere Formen der Altersvorsorge zurückgreifen können. Die drei gängigen Formen der privaten Altersvorsorge sind die Kapital-Lebensversicherung, der Banksparplan oder der Kauf von festverzinslichen Wertpapieren. Die Entscheidung, ob und wie sich der Einzelne für das Alter zusätzlich absichert, muß aber zu Beginn, nicht zum Ende des Arbeitslebens fallen.

Kontrolle ist besser
100.000 Rentenbescheide sind jährlich falsch, meldet der Bundesverband der Rentenberater. Nur Kontrolle hilft, aber ständige Gesetzesänderungen erschweren den Durchblick. Die Höhe der Rente hängt davon ab, wie lange und wieviel ein Arbeitnehmer in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Das steht im Rentenbescheid, den jeder erhält. Er ist etwa zwanzig Seiten stark und sollte genau geprüft werden. Der sogenannte Versicherungsverlauf muß stimmen. Er besteht aus einer Chronologie der Lebensarbeitszeit. Also: Wie lange wurde wo gearbeitet, wieviel wurde verdient. Zum Beispiel: 1.1.1972 bis 31.12.1976 - 50.000 DM Jahresverdienst. Hier muß geprüft werden, ob Daten und Summen stimmen. Ferner ist zu prüfen, ob Erziehungszeiten, längere Krankheiten und Arbeitslosigkeit korrekt verzeichnet sind. Im Zweifelsfall beraten die Versicherungsämter der Gemeinden kostenlos. Ebenfalls gratis helfen die Versicherungsältesten der Landesversicherungsanstalten und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Wer einen Prozeß führen will, kann sich dabei von einem Rentenberater vertreten lassen. Das sind spezialisierte Juristen, die ihre Klienten vor dem Arbeitsgericht vertreten. Ihre Dienste kosten allerdings Gebühren.



 
 
 
 
 
 
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