Arbeiten im Alter - Seniorinnen Senioren Tipps, Rat und Forum

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Arbeiten im Alter

Arbeiten im Alter

Mit 65 Jahren geht es normalerweise in den wohlverdienten Ruhestand. Doch das muß nicht sein. Nur wenn Arbeitnehmer und Chef dies in den letzten drei Jahren vor dem 65sten Geburtstag vereinbart oder eine ältere Vereinbarung bestätigt haben, ist der Ruhestand unwiderruflich.

Derzeit sind Regierung und Gewerkschaften dafür, daß die Senioren wie vorgesehen in Rente gehen. Das Bundesministerium für Familie und Senioren sowie die meisten Sozialwerke setzen sich dagegen für einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ein. Mancher, der sein Leben lang gearbeitet hat, kann sich nur schwer von seiner vertrauten Lebenswelt lösen. Und auch die Jüngeren verlieren eine Menge, wenn sie die Senioren einfach "abschieben". "Wenn ein alter Mensch stirbt, ist das so, als ob eine Bibliothek verbrennt", sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Inzwischen haben sich zahlreiche Initiativen gebildet, die Menschen im Ruhestand die Gelegenheit geben, ihr Wissen den Jungen zur Verfügung zu stellen.

Der
"Senior Experten Service" stellt Firmen im In- und Ausland vor allem in Osteuropa und der Dritten Welt die Berufserfahrung ihrer Mitglieder zur Verfügung. Die über 4000 Fachleute, die das aktive Berufsleben beendet haben, geben Anleitung zur Selbsthilfe in der Regel in Verbindung mit Lösung akuter Probleme vor Ort.

Senior Experten Service (SES)
Buschstr. 2, 53113 Bonn, (0228) 260 90 - 0

Verbindungsbüro München
p.A. Siemens AG, R 90.221, Otto-Hahn-Ring 6 81739 München, (089) 63 64 16 23, i 63 64 16 17

Die
Aktivsenioren sind Menschen, die nach dem Ausscheiden aus dem Beruf ihr Leben sinnvoll und nutzbringend gestalten wollen und ihre Berufs- und Lebenserfahrung an andere weitergeben. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind zudem bestrebt aufgrund ihres Wissens und ihrer fachlichen Kenntnisse im Bereich unserer Gesellschaftspolitik neue Impulse zu geben.

AKTIVSENIOREN e.V.
Thierschstraße 17 II, 80538 München , (089) 22 22 37, 122996

Die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) gibt Interessenten Auskunft, welche Einsatzmöglichkeiten es für ihren Beruf oder ihre Fähigkeiten an ihrem Wohnort gibt.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)
Stockenstr. 14, 53113 Bonn, (0228) 63 53 91


Moderne Technik
Moderne Technik erleichtert das alltägliche Leben sehr. Vor allem die Fernbedienungen zu Geräten wie Fernseher, Radio oder Türöffner wollen viele Senioren nicht mehr missen. Der Umgang mit den neuen Haushaltsgeräten, Faxgeräten und Computern ist für viele alte Menschen nicht mehr so überschaubar und möchte gelernt sein. Bedingungsanleitungen sind oft unübersichtlich und für Sehgestörte kaum zu entziffern. Dies gilt auch für öffentlich zugängliche Apparate wie Fahrkartenautomaten. Viele Volkshochschulen bieten deshalb Kurse zu diesem Thema an.
Kranken und Bettlägerigen bieten Produkte der modernen Technik mehr Lebensqualität. In Sanitätsfachgeschäften erhalten sie gute Beratung und viele technische hilfreiche Geräte, vom Blutzuckermesser, einem stufenlos verstellbarem Seniorenbett über einen Liftstuhl bis zum Badewannenlifter.


Auto
Vielen Vorurteilen begegnen Senioren, die ein Auto fahren. Dabei sind sie besser als ihr Ruf, hat eine Forschergruppe der Universität Münster festgestellt.
Der ADAC meint in einer Informationsbroschüre: "Wenn Sie Freude am Fahren haben, Ihre persönlichen Risikofaktoren realistisch abschätzen und bezüglich Ihrer Verkehrsteilnahme verantwortlich handeln, ist es absolut nicht notwendig, auf das Autofahren zu verzichten!" Um möglichen Problemen entgegenzuwirken bieten ADAC und andere Verkehrsverbände das Verkehrssicherheitsprogramm "Ältere aktive Kraftfahrer" an. In Gesprächskreisen können 'eingefahrene' Verhaltensweisen im Verkehr unter die Lupe genommen werden, geschultes Fachpersonal informiert über neue Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik, über Rechtsvorschriften und medizinisch-psychologische Aspekte der Verkehrsteilnahme. Eine sinnvolle Ergänzung stellt das Pkw-Sicherheitstraining dar. Hier kann jeder mit seinem eigenen Fahrzeug die Bewältigung von Notsituationen üben. Dennoch können nachlassende Seh- und Hörfähigkeit, langsamere Reaktionen, der Einfluß von Medikamenten, aber auch plötzliche Schwächeanfälle alte Menschen dazu bewegen, den Führerschein lieber abzugeben.
Folgende Informationsbroschüren dazu sind bei jeder ADAC-Geschäftsstelle kostenlos erhältlich:
"Ältere aktive Kraftfahrer", "Ich will aktiv bleiben", "Älter werden, sicher fahren", "Ältere Fußgänger" und "Radfahren im Alter - aber sicher!"

 
 
 
 
 
 
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